Was sind Anleihen?

Spätestens seit dem Höhepunkt der Finanzkrise sind Staatsanleihen auch Privatanlegern ein Begriff. Griechenland stand kurz vor der Pleite und auf Anleihen des Krisenlandes gab es zeitweise annähernd zehn Prozent Zinsen – für den einen Anleger die Chance auf hohe Gewinne, für den anderen Anleger ein Risikoinvestment. Was Anleihen so riskant machen kann und wie sie genau funktionieren, erfahren Sie im Folgenden.

Lohnendes Geschäft?

Um sich mittel- bis langfristig Kapital zu beschaffen, geben Staaten, Länder oder Unternehmen am Rentenmarkt Papiere aus. Anleger kaufen diese Papiere und erhalten dafür eine Urkunde, die Anleihe. Eine Anleihe ist also nichts anderes als ein Schuldschein: Der Käufer der Anleihe wird durch den Erwerb Gläubiger, der Emittent, also ein Staat, ein Land oder ein Unternehmen, zum Schuldner. Letzterer gewährleistet die Verzinsung und die Rückzahlung des geliehenen Geldes. Das unterscheidet die Anleihe von der Aktie, bei der der Anleger Eigenkapitalgeber und damit Miteigentümer der Firma ist..

Ein Beispiel: Ein Investor kauft eine Staatsanleihe von Griechenland mit einer Laufzeit von zehn Jahren für 100.000 Euro. Dafür bekommt er eine beurkundete Schuldverschreibung, die Anleihe. Zehn Jahre lang erhält der Investor regelmäßig, also zum Beispiel jährlich, zehn Prozent Zinsen – in diesem Beispiel sind das 10.000 Euro pro Jahr. Am Ende der Laufzeit bekommt der Investor außerdem sein eingesetztes Kapital wieder zurück. Aus 100.000 Euro hat der Anleger so innerhalb von zehn Jahren 200.000 Euro gemacht – ohne einen Inflationsausgleich, den er zusätzlich noch erhält.

ANLEIHEN

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