Was sind Rohstoffe?

Laut Wirtschaftslexikon sind Rohstoffe unbearbeitete Grundstoffe, also natürliche Ressourcen der Erde. Für Anleger sind Rohstoffe – dazu gehören unter anderem Seltene Erden, Öl und Edelmetalle – vor allem eine gute Möglichkeit, mehr aus ihrem Geld zu machen. Aber Vorsicht: Der Rohstoffmarkt und der Handel an diesem folgt oft ganz eigenen Gesetzen – wir verraten Ihnen, was Sie beim Rohstoffhandel beachten müssen!

Rohstoffhandel – Schwieriger Einstieg auch für Profis

Die globalen Rohstoffmärkte sind ein weites Feld, was einen Einstieg auch für erfahrene Anleger nicht ganz einfach macht: Von Baumwolle über Raps und Mastrind bis hin zu Kupfer, Gold und Erdgas stehen dem Investor nahezu alle Möglichkeiten offen. Die Definition, Rohstoffe seien in der Natur vorkommende Ressourcen, die noch nicht zu einem Produkt weiterverarbeitet worden sind, greift oft etwas zu kurz. Investoren können ihr Geld auch in veredelte Naturstoffe anlegen, zum Beispiel in Orangensaft oder in Heizöl.

Eine klare Definition für Rohstoffe ist schwer zu formulieren. Die Unterscheidung in Soft Commodities und Hard Commodities sollte ein Rohstoff-Investor aber kennen. Soft Commodities sind börsengehandelte Rohstoffe landwirtschaftlicher Herkunft. Diese zeichnet aus, dass sie regelmäßig nachwachsen und somit – zumindest theoretisch – zeitlich unbegrenzt verfügbar sind. Hard Commodities hingegen sind erschöpflich, zum Beispiel aufgrund ihres Vorkommens oder fehlender Abbaumöglichkeiten.

Soft Commodities und Hard Commodities

Zu den Soft Commodities gehören Tier-Commodities, das sind lebendige oder aber auch bereits geschlachtete Tiere. In dieser Kategorie finden sich auch die als Spekulationsobjekte gerne erwähnten Schweinebäuche. Zu den Soft Commodities zählen außerdem Ackerbau-Commodities. Zur Untergruppe Getreide gehören unter anderem Weizen und Mais, aber auch Reis und Sojabohnen. In der zweiten Untergruppe der Ackerbau-Commodities finden sich die Genussmittel Kaffee, Kakao und Zucker. Zu den sogenannten „Softs“ gehören aber auch Wolle und Holz.

Bei den Hard Commodities wird zwischen Energierohstoffen und Metallen unterschieden. Zur erstgenannten Gruppe zählen die fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas sowie der Klassiker Kohle. Zu den Metallen werden unter anderem Industriemetalle gerechnet. Industriemetalle sind Metalle, für die – wegen der großen Nachfrage – eine eigene Industrie begründet wurde: Das sind Eisen, Kupfer, Nickel, Blei, Zink und Aluminium. Industriemetalle werden als Massenware produziert und sind deshalb relativ preiswert. Wesentlich teurer sind hingegen Edelmetalle, also zum Beispiel Gold, Silber und Platin. Sie sind vergleichsweise selten und der Abbau ist kostspielig. Neben der Schmuckherstellung werden Edelmetalle mittlerweile auch verstärkt in der Industrie eingesetzt. Platin beispielsweise wird bei Auto-Katalysatoren oder in der Medizintechnik eingesetzt.

Allerdings gibt es Rohstoffe, die aufgrund ihrer Eigenschaften oder Herkunft nicht in dieses Schema eingeordnet werden können. Dazu zählen unter anderem Diamanten oder Wasser, die jeweils eine ganz eigene Rohstoffklasse bilden.

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