Welche Möglichkeiten des Investierens in Kunst gibt es?

Der Kunstmarkt ist nicht mehr nur den Reichen und Superreichen vorbehalten. Auch für weniger gut Betuchte gibt es zwischenzeitlich Möglichkeiten, am Boom des Kunstmarktes teilzuhaben und ihr Vermögen in diesem Bereich zu investieren. Dabei muss es nicht immer der Rembrandt im Wohnzimmer sein.
  • Risiko streuen

  • Kunstmessen, die zeitgenössische Kunst präsentieren, die bezahlbar ist, sind im Trend und eine gute Gelegenheit, in das Thema einzusteigen. Immer mehr Anleger wollen die Freude an einem Bild mit einem lohnenswerten Investment verbinden – Kunstmessen sind daher der ideale Einstieg ins Thema, präsentieren sie doch neben neuen aufstrebenden Künstlern insbesondere bezahlbare zeitgenössische Werke. Vorteil des verhältnismäßig günstigen Einstiegs in das Hochpreissegment Kunst ist die Tatsache, dass bei bezahlbaren Preisen nicht das komplette Vermögen vom Erfolg eines Künstlers oder seines Werkes abhängig gemacht wird. Wer das Risiko ebenfalls streuen, am Hochpreis-Kunstmarkt aber dennoch partizipieren will, dem bieten sich noch diverse andere Möglichkeiten, sein Geld in diesem Bereich zu investieren. So können Interessierte zusammen mit anderen große und sehr teure Werke erwerben, deren Ankauf für einen einzelnen Investor nicht möglich wäre. Diese werden dann an Museen ausgeliehen, was auch die Versicherungsfrage für die Beteiligten auslagert. Eine Wertsteigerung ist bei etablierten, namhaften Künstlern berechenbarer als bei jungen, noch unbekannten Werken.
  • Kunstfonds

  • Wer auf den Finanzmarkt nicht gänzlich verzichten will, für den bieten sich Kunstfonds an. Hier kann das vermögende Klientel in ausgewählte Kunstwerke investieren, ohne das jeweilige Objekt physisch zu besitzen. Die Fonds, die sich auf den Kunstmarkt spezialisiert haben, verfolgen dabei jeweils einen unterschiedlichen Fokus und unterscheiden sich nach Stilrichtung, Region, Epochen, aber auch unterschiedlichen Kunstformen. Diese Form des Investierens eignet sich besonders für Anleger, die selbst nicht über die Zeit verfügen, das Geschehen am Kunstmarkt aktuell zu verfolgen oder laufende Trends und Möglichkeiten zu sondieren. Diese Aufgabe übernehmen Fondsmanager, die sich dies allerdings auch bezahlen lassen. Auch wenn Kunstfonds grundsätzlich jedem Anleger offen stehen, richtet sich diese Kapitalanlage doch eher an gut betuchtes Klientel. Daher finden sich häufig institutionelle Anleger unter den Investoren.
  • Aktien

  • Eine andere Möglichkeit, die Investoren bei Kunstinteresse offen steht, ist der Erwerb von Aktien berühmter Auktionshäuser. Dabei ist man allerdings den üblichen Risiken des Aktienmarktes ausgeliefert – die Wertentwicklung der Anteilsscheine ist von aktuellen Entwicklungen am Markt teils stark unterschiedlich.

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