Oldtimer als Geldanlage:
Fahren in den Renditehimmel

Immer häufiger suchen Anleger nach Möglichkeiten, ihr Kapital jenseits von Börse und Sparbuch zu investieren. Da bietet sich eine Anlageklasse an, die in den vergangenen Jahren immer mehr Zulauf bekommen hat und neben starker Rendite vor allem viel Spaß verspricht: Investieren in Autos. Dabei müssen zwei Investitionsansätze unterschieden werden: Der Kauf eines Neuwagens und der Kauf eines alten Modells. Ersteres erfolgt in der Regel nur in seltenen Fällen aus Renditegründen.

Investieren in Autos: Neuwagen vs. Oldtimer

Es gibt gute andere Gründe, sein Geld für ein neues Auto auszugeben, statt es zu sparen. Allen voran macht es natürlich viel mehr Spaß, sich einmal „etwas zu leisten“, sich etwas „gönnen zu können“. Konsumieren ist wichtiger geworden, spricht es doch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zumindest das Belohnungszentrum an. Und was kann eine schönere Belohnung sein, als ein neues Auto vor der Tür? Deutlicher sieht man kaum, wie man sein hart erarbeitetes Geld investiert hat – und deutlicher kann man es auch seinem Umfeld kaum zeigen. Schließlich ist ein Neuwagen auf der Straße sehr viel auffälliger, als eine neue Uhr am Handgelenk, die Bräune aus dem letzten Karibikurlaub oder das neue Kunstwerk an der Wohnzimmerwand. Ein neues Auto zu kaufen ist eine Prestigehandlung. Und es zu fahren macht Spaß.
Aber neue Autos bedeuten aus Renditegesichtspunkten vor allem eins: Einen Wertverlust. Schon mit dem Zulassungsstempel verliert der teure Neuwagen einen Teil seines (Wert-)Glanzes. Mit jedem gefahrenen Kilometer ist der Wagen weniger wert. Zumindest für die nächsten rund 15 Jahre.
Die meisten Neuwagenkäufer sind sich dessen allerdings bewusst. Will man Geld anlegen und sucht in diesem Bereich eine renditestarke Anlage, die zumindest die Chance auf eine positive Wertentwicklung wahrt, muss man sich nach älteren Modellen umschauen.

Oldtimer – Alte Autos mit Charme

Als Oldtimer werden Kraftfahrzeuge bezeichnet, die mindestens 30 Jahre alt sind. Erst dann erhalten Besitzer der Wagen in Deutschland ein Oldtimer-H-Kennzeichen, das auf ein historisches Fahrzeug hinweist. Allein ein altes Auto in der Garage stehen zu haben, reicht für das begehrte Kennzeichen aber nicht aus. Der technische Zustand des Wagens muss weitgehend dem Originalzustand entsprechen – getunte Fahrzeuge haben keine Chancen auf das H-Kennzeichen. Zudem muss der Wagen gut erhalten sein.
Das Oldtimer-Kennzeichen bringt für den Besitzer des Wagens einige Vorteile mit sich. So wird die Kfz-Steuer nicht – wie sonst üblich – abhängig von Hubraum und Schadstoffausstoß berechnet. Letzteres könnte sonst für Besitzer alter Wagen sehr teuer werden. Stattdessen werden Oldtimer pauschal mit 200 Euro im Jahr besteuert. Doch nicht nur beim Fiskus haben Oldtimer-Besitzer Vergünstigungen. Auch Versicherer honorieren die Tatsache, dass Oldtimer im Regelfall nur selten gefahren werden. Noch mehr sparen können Besitzer von Wagen mit H-Kennzeichen, wenn sie zusätzlich zum Oldtimer noch einen Alltagswagen in der Garage stehen haben.

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